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Immonet.de Redaktionstipp - Barrierefreies Wohnen in der eigenen Immobilie leicht gemacht



Die Deutschen werden immer älter und viele stellen sich die bange Frage: „Wo und wie werde ich im Alter leben?“ Der Alltag ist in einem Seniorenheim stark reguliert und die einheitliche Ausstattung wirkt oftmals bedrückend. Wer sich jedoch rechtzeitig Gedanken macht, der kann auch noch seinen Lebensabend sorgenfrei im eigenen Zuhause verbringen. Denn oftmals sind es nur minimale Veränderungen, die das Leben im Alter deutlich erleichtern. Die Redaktion des Immobilienportals Immonet.de (www.immonet.de) hat sich umgeschaut, wie man dank kleineren Hilfen und baulichen Anpassungsmaßnahmen möglichst lange zu Hause selbstständig leben kann.

Machen Sie den Check: Wie altersgerecht ist Ihr Zuhause tatsächlich?

Die meisten Unfälle passieren im Haushalt. Senioren sind wegen ihrer oft eingeschränkten Mobilität besonders gefährdet. Außerdem wird im Alter der Aktionsradius in der Regel kleiner. Daher kommt der Wohnung und dem vertrauten sozialen Umfeld eine größere Bedeutung zu, die dennoch oftmals nicht auf die besonderen persönlichen Bedürfnisse eines älteren Menschen zugeschnitten sind.

Bevor man auf die Suche nach einer altersgerechten Immobilie geht, kann es sich lohnen, zunächst das eigene Zuhause genauer unter die Lupe zu nehmen. Vielleicht ist die Bewegungsfreiheit durch zu viele oder ungeeignete Möbel eingeschränkt? Auch wenn es schwer fällt, sollte man sich dann von dem einen oder anderem Stück trennen. In der Küche bringen in Sicht- und Griffhöhe angebrachte Hängeschränke viel Beinfreiheit und Platz für einen Arbeitsstuhl. Viele Hausarbeiten kann man auch im Sitzen erledigen.

Keine Kletterpartien in der Küche

Der Fußbodenbelag sollte im ganzen Wohnbereich rutschsicher sein. Handläufe an beiden Seiten der Treppen bieten Sicherheit. Haltegriffe im Bad erleichtern das Aus- und Einsteigen in die Badewanne. Das oberste Gebot besonders in der Küche sollte lauten: Alles muss gut erreichbar und leicht zu verstauen sein. Kletterpartien müssen nicht sein. Zur Entlastung der Wirbelsäule und zum Vermeiden von Stürzen ist es wichtig, Arbeitsflächen und Vorratsschränke in der optimalen Höhe anbringen zu lassen. Ein Sitzarbeitsplatz spart zudem Kraft. Eventuell muss Raum unter der Arbeitsfläche geschaffen werden, um problemlos auch mit einem Rollstuhl in der Küche arbeiten zu können. Dieser Platz kann durch Entfernen von Unterschränken entstehen.

Reichlich Platz im Wohnzimmer steigert die Lebensqualität. Doch auch hier gibt es zahlreiche Unfallquellen: Teppichkanten, Läufer ohne Rutsch hemmende Unterlage, schummriges Licht und sperrige Möbel. Sitzmöbel und Bett sollten in geeigneter Höhe angeschafft beziehungsweise durch Holzklötze erhöht werden. Auf diese Weise ist sicheres Setzen und Aufstehen gewährleistet. Wer den Kauf eines neuen Bettes plant, sollte ein Pflegebett in Erwägung ziehen. Dies ist komfortabel und ermöglicht auch die Betreuung zu Hause, falls diese irgendwann notwendig sein sollte. Das Telefon ist im Wohnzimmer besser als im Flur aufgehoben. Zusätzlich empfiehlt sich ein Apparat direkt am Bett – etwa für Notrufe.

Balkon und Terrasse bergen hohes Sturzrisiko

Balkon, Terrasse oder Garten sind häufig nur über Türschwellen oder gar Treppen zu erreichen, was das Sturzrisiko erhöht. Höhenunterschiede zwischen drinnen und draußen lassen sich oft unkompliziert beheben. Auch draußen ist es wichtig, dass die Wege sicher zu bewältigen sind, ausreichend Haltemöglichkeiten und Sitzgelegenheiten vorhanden sind.

Wohnen im Alter: Messen und Internet

Das breite Spektrum an zeitgemäßen Möglichkeiten des barrierefreien Bauens und Wohnens wird aktuell bspw. während der Infowoche „Barrierefreies Bauen“ (11.08. - 16.08.2008) in Krefeld sowie auf der „Fachmesse für barrierefreies Bauen. Wohnen und Leben für Alle – b_free“, die erstmalig vom 24.09. - 27.09.2008 in Augsburg stattfindet, vorgestellt. Betreutes Wohnen, Pflegeeinrichtungen oder Senioren-Residenzen: Das passende Wohn- und Betreuungsmodell im Alter gibt es im Internet unter www.immonet.de/senioren-wohnen.html – wenn das Zuhause sich nicht umrüsten lässt.


02.10.2008



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Material:
  • Holz, gepresste Späne
Merkmale:
  • CO² neutral
  • günstig
  • einfache Handhabung
  • nachwachsender Rohstoff
  • ungefährlich
  • regional produziert





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