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Designobjekte mit moderner Lichttechnik



Moderne Solarleuchten erhellen nicht einfach nur Grundstückszufahrt und Garten, sie überraschen häufig mit kreativem Design. Solarleuchten sind gestaltet in Figuren wie Kolibri, Schmetterling, Mond und Sterne. Innovative Ideen von der Solar-Hausnummer bis zu Solarsteinen werden angeboten.

Solarleuchten haben sich die Vorteile der Solar-Technik zu Nutze gemacht. Sie verfügen entweder über integrierte oder extern verbundene Solarzellen. Mehrere aneinander angeschlossene Solarzellen bilden ein Solarmodul oder -paneel. Damit die Solarzellen vor Witterungseinflüssen geschützt sind, werden sie zwischen zwei Glas- oder Kunststoffscheiben eingebettet. Über die Solarzellen nehmen sie Sonnenenergie auf und wandeln sie in elektrischen Strom um, der in Akkus gespeichert wird. Die Zellen laden also tagsüber den Akku auf.

Seit langer Zeit werden NiCd-Akkus (Nickel-Cadmium) und immer häufiger die umweltfreundlicheren und standfesteren NiMh-Akkus (Nickel-Metallhydrid) eingesetzt. Bei beginnender Dämmerung, die durch einen Dämmerungssensor von der Leuchtenelektronik erkannt wird, schalten sich die Solarleuchten automatisch ein. Der im Akku gespeicherte Strom wird nun als Lichtenergie abgegeben. Die maximale Leuchtdauer beträgt je nach Solarleuchten-Modell durchschnittlich 8 bis 12 Stunden. Einige Solarleuchten verfügen zusätzlich über einen Ein- und Ausschalter oder Multifunktionsschalter. Die heutigen Solarleuchten sind meist nicht mit herkömmlichen Leuchtmitteln, sondern mit neuester LED-Technologie ausgestattet. Die Vorteile von LED-Leuchten liegen auf der Hand. Sie haben nicht nur eine intensiven Leuchtkraft sondern auch eine extrem lange Lebensdauer von 50.000 bis 100.000 Leuchtstunden. Zudem sind sie aufgrund ihres technischen Aufbaus sehr widerstandsfähig. LEDs haben eine geringe Wärmeentwicklung, sie geben keine UV-Strahlung ab und bewirken durch ihre geringe Leistungsaufnahme eine erhebliche Stromkostenersparnis.

Solarleuchten haben mehrere Vorzüge. Sie nutzen die kostenlose Sonnenenergie. Die Sonne strahlt in nur 20 Minuten soviel Energie auf die Erde, wie die gesamte Menschheit in einem ganzen Jahr verbraucht. Solarzellen sind aus Silizium, das als Siliziumdioxid als zweithäufigstes Element in der Erdkruste vorkommt. Die Installation der Leuchten ist schnell und einfach erledigt. Keine Stromverlegung, kein Kabelwirrwarr und keine vorbereitenden Arbeiten sind erforderlich. Kein Ein- und Ausschalten ist nötig, da Solarleuchten sich bei Dunkelheit automatisch einschalten.

Solarleuchten sind eine zeitgemäße und umweltschonende Alternative zu netzbetriebenen Außenleuchten. Vor allem als Akzent-, Wege- oder Markierungsleuchten sind sie inzwischen ein vollwertiger Ersatz für Glüh- oder Entladungslampen. Allerdings darf man keine Wunderdinge erwarten. Solarleuchten werden mit LED-Leuchten betrieben, die mit einer Leistungsaufnahme zwischen 0,1 und maximal zwei Watt arbeiten. Naturgemäß werden dadurch nicht die Helligkeitswerte erreicht, die netzbetriebene Leuchten mit Leistungsaufnahmen von 20 Watt aufwärts bieten. Wenn man also den Garten, die Außenfassade oder das gesamte Grundstück komplett ausleuchten möchte, sollte man sich für leistungsstarke Netzleuchten entscheiden. Für die meisten anderen Anwendungsbereiche sind inzwischen passende Solarleuchten erhältlich. Allerdings benötigen diese Leuchten eine gewisse Pflege. Vor der ersten Nutzung sollten die Akkus beim ersten Ladevorgang vollständig aufgeladen werden. Dies dauert mindestens 24 Stunden, besser sind 48 Stunden. Die ersten Ladezyklen entscheiden über die Langlebigkeit der eingesetzten Akkus. Deshalb sollten die Akkus während der ersten fünf bis sechs Zyklen vollständig ge- und wieder entladen werden. So erreichen die Akkus ihre volle Kapazität und bilden keinen „Memory-Effekt“.

Wichtig ist, dass das Solarmodul der Leuchte ausreichend Sonnenstrahlung einfangen können muss. Nicht alle Solarleuchten sind für die kalte Jahreszeit geeignet. Durch die geringere Intensität und Dauer der Sonneneinstrahlung im Winter sowie Temperaturen unter dem Gefrierpunkt leiden die Akkus. Da oft keine vollständige Aufladung mehr erfolgt, besteht die Gefahr der Bildung eines „Memory-Effekts“.


20.10.2008



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